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Finanzplanung für Ärztinnen und Ärzte – in jeder Phase ihrer beruflichen Laufbahn
Von der Approbation bis zur Praxisweitergabe: Ärztinnen und Ärzte brauchen in allen Phasen ihres Berufslebens die passende Begleitung einer Bank. Charles Sunnen, Leiter Freiberufler bei der Banque de Luxembourg, erläutert, mit welchen maßgeschneiderten Lösungen sein Team die Freiberufler unterstützt.
Was sind heute die größten Herausforderungen für junge Ärztinnen und Ärzte?
Charles Sunnen: Nach Abschluss ihres langen Studiums sind Medizinerinnen und Mediziner hochqualifizierte Spezialisten. Auf finanzielle, rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Aspekte des Praxisbetriebs sind sie jedoch in der Regel oft nicht ausreichend vorbereitet. Nicht selten fühlen sich junge Ärztinnen und Ärzte zu Beginn ihrer freiberuflichen Tätigkeit überfordert – zumal es dann viele Dinge zu bedenken und Entscheidungen zu treffen gilt. Viele von ihnen wünschen sich einen verlässlichen Bankpartner, um gelassen und vertrauensvoll in ihre Tätigkeit starten zu können. In dieser wichtigen Phase stellen sich oft ganz praktische Fragen: von der Finanzierung der Praxis über steuerliche Fragen, das Liquiditätsmanagement und die Praxisverwaltung bis hin zum Erwerb von – oft teuren – medizinischen Geräten.
Welchen Rat würden Sie den Betroffenen geben?
C.S.: Eigentlich nur einen: Denken Sie voraus! Meine Empfehlung: Nehmen Sie schon während des Studiums an Fachkonferenzen, Seminaren und Workshops teil, um mehr über die Schritte einer Praxiseröffnung zu erfahren. Die Banque de Luxembourg organisiert beispielsweise jedes Jahr ein Forum, an dem junge Medizinerinnen und Mediziner teilnehmen, die gerade ihre Praxis eröffnet haben und die darüber nachdenken, um sich mit Experten aus verschiedenen Branchen über ihre Erfahrungen auszutauschen. Wichtig ist auch, sich von Anfang an ein finanzielles Polster für Steuerzahlungen aufzubauen: Weil Steuervorauszahlungen auf Basis des vorangegangenen Geschäftsjahres festgesetzt werden, kann es gerade zu Beginn der Tätigkeit, wenn die Einkünfte schnell steigen, zu erheblichen Steuernachzahlungen kommen. Wer hier unangenehme Überraschungen vermeiden will, muss also rechtzeitig planen.
Sie empfehlen also eine Begleitung, die schon vor dem Beginn der Tätigkeit ansetzt?
C.S.: Ganz genau! Bei allem, was wir in der Banque de Luxembourg tun, steht Qualität an erster Stelle. Dies gilt auch bei der persönlichen Begleitung von Ärztinnen und Ärzten zu Beginn ihrer Karriere. Wir unterstützen nicht nur mit einer Vielzahl an Leistungen wie Kontoführung, Finanzierung der Praxis und der Ausstattung oder Sparplänen. Darüber hinaus bieten wir auch verschiedene Veranstaltungen wie z. B. Seminare und Kleingruppen-Coachings. Wir begleiten Gesundheitsberufe bei allem, was sie benötigen, und haben dabei die beruflichen wie auch die persönlichen Erfordernisse im Blick. Und weil jede Situation einzigartig ist, bieten wir unseren Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Begleitung durch eine eigene Beraterin oder Berater.
Warum ist ein eigener Berater für die persönliche Begleitung so wichtig?
C.S.: Dank unserer überschaubaren Struktur können sich unsere Beraterinnen und Berater jeweils auf eine begrenzte Anzahl von Kundinnen und Kunden konzentrieren. Das erlaubt uns, aufmerksam und proaktiv zu handeln und jederzeit erreichbar zu sein. Unsere Beraterinnen und Berater sind im Durchschnitt seit 17 Jahren bei uns. Dank dieser Stabilität kann eine vertrauensvolle Beziehung zum Kunden wachsen. Für uns bei der Banque de Luxembourg ist jeder Kunde anders. Wir nehmen uns die Zeit, um jedes Projekt aufmerksam und mit Sorgfalt zu begleiten.
Auf welche Weise können Sie den laufenden Praxisbetrieb von Ärzten unterstützen?
C.S.: Sobald freiberuflich tätige Ärztinnen und Ärzte eine gewisse berufliche Stabilität erreicht haben, wächst bei vielen der Wunsch, ihre Tätigkeit zu erweitern oder gezielt Vermögen aufzubauen – etwa durch Investitionen in eine beruflich genutzte Immobilie, die Erweiterung oder Neugründung einer Praxis oder durch private Projekte wie den Kauf eines Eigenheims oder einer Immobilie zur Vermietung. Unser Team für die freien Berufe kümmert sich dann um die Strukturierung der Finanzierung, die Optimierung des Cashflows und die Diversifizierung des Vermögens.
Und welchen konkreten Mehrwert bieten Sie bei der Praxisweitergabe?
C.S.: Wir begleiten die Weitergabe des Patientenstamms und unterstützen den Kontakt mit jungen Arztkolleginnen und -kollegen, wie z. B. im Rahmen eines Übergangsjahrs. Unsere Expertinnen und Experten für Vermögensverwaltung und -weitergabe werden aktiv, egal, ob sich das Vermögen in Luxemburg oder im Ausland befindet.
Unser Ziel ist es, dass die Weitergabe unter optimalen Bedingungen geschieht.
Inwiefern kann die langjährige Erfahrung der Banque de Luxembourg diese Begleitung bereichern?
C.S.: Unsere DNA als Privatbank basiert auf einem langfristigen Ansatz. Dieser zeigt sich in breit gestreuten Portfolios, der Anlage in solide Unternehmen und dem bewussten Verzicht auf spekulative Anlagen. Es ist wichtig, frühzeitig mit dem Investieren zu beginnen, um ein Vermögen aufzubauen.
Meine Empfehlung an angehende Ärztinnen und Ärzte: Denken Sie schon im Studium an die Zukunft.