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Ein erster Schritt ins Zeitalter von Open Banking Als erste luxemburgische Bank bietet die Banque de Luxembourg ihren Kunden die Möglichkeit, über eine eigene Schnittstelle Zahlungskonten auch bei sechs anderen großen Banken im Großherzogtum abzufragen. Dieser sogenannte Multibanking-Service erfolgt über die Fintech-Plattform LUXHUB. Ein Meilenstein für das Open Banking in Luxemburg.

Jacques Pütz, CEO von LUXHUB, und Steeve Gresse, Head of Innovation & Digital Client Experience bei der Banque de Luxembourg, sprachen darüber mit dem Fachmagazin IT Nation.

Unterhält ein Kunde Zahlungskonten bei mehreren Banken, kann er nun alle Kontodaten über eine einzige Schnittstelle zur Abfrage zusammenführen. Diese Neuerung wird durch die Zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) der EU möglich. „Dieser Service ist schon seit einer Weile im Gespräch, und die meisten luxemburgischen Banken arbeiten bereits daran“, so Jacques Putz, CEO von LUXHUB. „Wir sind stolz, die Banque de Luxembourg bei diesem innovativen Projekt begleiten zu dürfen. Sie ist der erste Akteur am Finanzplatz Luxemburg, der es seinen Kundinnen und Kunden ermöglicht, über eine mobile App auf alle eigenen Zahlungskonten bei den sechs großen luxemburgischen Banken zuzugreifen. Damit positioniert sich die Banque de Luxembourg, die eben ihr hundertjähriges Jubiläum gefeiert hat, als Pionierin im Open Banking und beweist, dass sie in einer sich verändernden Bankenwelt immer noch eine Vorreiterrolle einnimmt.“

PSD2 zur Erweiterung des eigenen Angebots nutzen

LUXHUB hat zum Ziel, Banken bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus der PSD2-Richtlinie zu unterstützen. Das Unternehmen verwaltet eine gemeinsam nutzbare Plattform, mit der Banken die Kontodaten ihrer Kundinnen und Kunden anderen zur Verfügung stellen können. Diese Verbindungsinfrastruktur nutzt spezielle Programmierschnittstellen (API) und hält geltende gesetzliche Bestimmungen strikt ein. „Wir haben analysiert, welche Herausforderungen die Anpassung an PSD2 mit sich bringt, und die Chancen von Open Banking geprüft“, erläutert Steeve Gresse, Head of Innovation & Digital Client Experience bei der Banque de Luxembourg. „Da das API-Management nicht zu unserem Kernbereich gehört, haben wir uns entschieden, hier auf die Plattform LUXHUB zurückzugreifen. Von Anfang an war es unser Ziel, die neuen Möglichkeiten der Richtlinie zu nutzen, um das Serviceangebot für unsere Kundinnen und Kunden weiter auszubauen.“

In diesem sich verändernden Umfeld kommt es darauf an, mit der angebotenen Nutzererfahrung einen Unterschied zu machen.Steeve Gresse, Head of Innovation & Digital Client Experience bei der Banque de Luxembourg

Innovative Nutzererfahrung

Mit dem Einsatz der Plattform LUXHUB One will die Banque de Luxembourg die Nutzererfahrung für ihre Kundinnen und Kunden verbessern, ohne darauf zu warten, dass andere den ersten Schritt machen. „Unsere Kundinnen und Kunden standen schon immer im Zentrum unserer Strategie. Wir wollen ihnen einen Service bieten, der ihren Erwartungen entspricht und ihnen Antworten auf ihre ganz unterschiedlichen Fragestellungen anbieten“, so Gresse. Die Zusammenführung der Kontoabfrage im so genannten Multibanking ist eine echte Chance zur Verbesserung der digitalen Nutzererfahrung. Jeder Kunde der Banque de Luxembourg erhält nun auf Wunsch einen Gesamtüberblick über alle seine Bankguthaben – über eine einzige App: BL Mobile Banking. „Aufbauend auf den neuen Technologien, die zur Entwicklung von Multibanking umgesetzt wurden, sind weitere Innovationen denkbar, mit denen wir unser Serviceangebot an die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden anpassen können. Alles, was Sicherheit und Vertraulichkeit der Daten wie auch das API-Management betrifft, wird direkt von LUXHUB verwaltet“, so Gresse weiter.

Der Kunde als Motor für Innovation der Bank

Die Banque de Luxembourg ist bei diesem Thema einen Schritt voraus, doch auch die meisten anderen Banken arbeiten bereits an einem Multibanking-Service. „Mit dem Open Banking wird eine neue Art des Wettbewerbs entstehen. Hauptnutznießer des Ganzen wird der Kunde sein. Für Banken lautet die Aufgabe, die Nutzererfahrung für die Interaktion mit dem Kunden zu optimieren. Es geht darum, Informationen, die jede Bank bei der anderen abrufen kann – sofern der Kunde dem zustimmt – sinnvoll zu nutzen, um das eigene Serviceangebot zu ergänzen. Dies wird zu größeren Veränderungen und noch schnelleren Innovationen in der Bankenwelt führen“, erwartet Pütz.

Frischer Wind

Die Banque de Luxembourg jedenfalls wird weiter in dieser Richtung investieren. „In einem sich verändernden Umfeld geht es uns darum, mit der angebotenen Nutzererfahrung einen Unterschied zu machen“, fasst Gresse zusammen. „Die Beziehungen zu unseren Kunden sind langfristig angelegt, doch gleichzeitig müssen wir uns immer wieder neu erfinden. Mit diesen neuen Entwicklungen testen wir das Interesse unserer Kundinnen und Kunden für digitale Lösungen dieser Art. Die Möglichkeiten sind immens, doch unsere Priorität ist es zunächst einmal, die Bedürfnisse unser Nutzerinnen und Nutzer wirklich zu verstehen und ein Serviceangebot zu bieten, das diesen Bedürfnissen entspricht.“ Der für Innovation Verantwortliche bei der Banque de Luxembourg sieht in der Öffnung der Daten in einem strukturierten und sicheren Rahmen, bei dem der Kunde die Kontrolle über seine Informationen behält, einen ersten konkreten Schritt ins Zeitalter des Open Banking. „Wir sehen dies als hervorragende Gelegenheit, um frischen Wind in das Serviceangebot zu bringen und auf die veränderten Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden mit neuen digitalen Angeboten zu reagieren“, so Gresse.

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