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Inmitten der Covid-19-Krise denken viele Menschen darüber nach, wie die Zeit nach den Beschränkungen aussehen kann: Welche Welt wollen wir künftigen Generationen hinterlassen? Ist nicht die Zeit gekommen, dass wir uns auf unwandelbare Werte wie Solidarität, Kooperation und Vertrauen besinnen?

Gemeinsame Sehnsucht nach einer besseren Welt

Der gegenwärtige Stillstand unserer Wirtschaft darf uns nicht davon abhalten, an die Welt von morgen zu denken. Eines Tages werden wir zur „Normalität“ zurückkehren. Doch soll dann wirklich alles wieder so sein wie zuvor?

Covid-19 zeigt uns die Grenzen unserer Welt auf. Allzu oft sind Individualismus und persönlicher Erfolg zum Maßstab aller Dinge geworden. Gleichzeitig ist es aber gerade die Solidarität, die uns ermöglicht, diese beispiellose Krise zu bewältigen.

Natürlich muss die Wirtschaft möglichst schnell wieder Fahrt aufnehmen. Natürlich müssen Unternehmen wieder mit voller Auslastung arbeiten, um Umsätze, Beschäftigung, Konsum und den Staatshaushalt zu sichern.

Aber haben wir heute nicht alle auch eine Sehnsucht nach einer besseren Welt? Einer Welt, in der Menschen aufmerksamer gegenüber ihren Mitmenschen sind? In der sie in vielerlei Hinsicht verantwortungsbewusster handeln?

Aufruf zur Solidarität und zur Kooperation

 Das Coronavirus darf nicht dazu führen, dass wir Mauern errichten, Reisen beschränken, den Handel einschränken. […] Im Gegenteil: Das echte Gegengift der Epidemie ist nicht Abgrenzung, sondern Kooperation“ , so Yuval Noah Harari, Spezialist für Militär- und mittelalterliche Geschichte und Autor des internationalen Bestsellers  „Eine kurze Geschichte der Menschheit“, in einem Essay für das Magazin Time vom 15. März 2020.

Der Historiker erinnert daran, dass Epidemien auch schon lange vor der Globalisierung Millionen von Menschenleben gefordert haben. „ Im 14. Jahrhundert gab es weder Flugzeuge noch Kreuzfahrtschiffe, und doch konnte sich die Pest innerhalb eines guten Jahrzehnts aus dem Fernen Osten bis nach Westeuropa ausbreiten und ein Viertel der Bevölkerung Eurasiens töten. […] Ein wirklicher Schutz entsteht aus der Möglichkeit des Austauschs verlässlicher wissenschaftlicher Daten und aus der internationalen Solidarität. 

Engagement vor Ort ist unverzichtbar

Diesen Aufruf zu Solidarität und Kooperation hat unsere Bank gehört und mit konkreten Maßnahmen reagiert:

  • Soforthilfe zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft und von Familienunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen, die besonders von der Krise betroffen sind;
  • Spende von Atemmasken an das Luxemburger Rote Kreuz und finanzielle Unterstützung der Produktion von Schutzanzügen für Krankenhäuser;
  • Sofortmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der Betreuung unserer Kundinnen und Kunden, aber auch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Wahrung des allgemeinen Gesundheitsschutzes.

Zurück zu den einfachen Werten

Die Covid-19-Krise zeigt uns die Grenzen des globalisierten industriellen Denkens auf, das von der Gier nach dem billigsten Angebot beherrscht wird.

Für viele bedeutet diese Pandemie auch eine Rückkehr zu den einfachen Dingen: Vermehrt wird mit Telefonaten und Videonachrichten der Kontakt zu Angehörigen und Freunden gepflegt. Kochbücher werden wieder zur Hand genommen; ein selbstgebackener Kuchen ersetzt den industriell hergestellten. Auf Terrassen und in Gärten wird wieder Gemüse angebaut. Man entdeckt die Zeit als kostbaren Wert neu und nutzt sie, um zum Wesentlichen zurückzukehren.

Vertrauen als unerlässliche Basis

Lassen Sie uns die kleinen Geschäfte in unserer Nähe neu wahrnehmen, unsere Einzelhändler und Selbstständigen, die kurzen Wege, die mit Nähe und Qualität gleichzusetzen sind. Schützen wir unsere Erde vor Übertreibungen aller Art. Achten wir aufeinander. Entdecken wir die wirklich wichtigen Werte neu, fernab von kurzfristigen Trends und Überflüssigem. Pflegen wir Achtsamkeit und Verantwortung, um auch unseren Geldanlagen mehr Sinn zu verleihen.

Ein aufmerksames, solidarisches und verantwortliches Bankhaus

Wir bei der Banque de Luxembourg tun alles dafür, um unseren Kunden zu helfen, gut durch diese schwere Zeit zu kommen. Seit unseren Anfängen im Jahr 1920 ist unser Auftrag der eines aufmerksamen und verantwortungsbewussten Bankhauses. In diesen Zeiten der Krise ist die Aufmerksamkeit für unsere Mitmenschen das Gebot der Stunde geworden. 

Im Sinne unserer Kundinnen und Kunden werden wir künftig noch achtsamer und aufmerksamer sein, und auch künftig werden wir solidarisch und verantwortungsbewusst handeln.

Wir sind und bleiben in allen Phasen ihres Lebens an ihrer Seite – in guten wie auch in schwierigen Zeiten wie den gegenwärtigen.

In den hundert Jahren unseres Bestehens haben wir mehr als eine Krise durchgestanden. Unsere Widerstandskraft wurde so manches Mal auf die Probe gestellt. Jedes Mal haben wir uns wieder erholt und sind gestärkt aus den Schwierigkeiten hervorgegangen.

Die solide Finanzlage unserer Bank wie auch die unseres Aktionärs, der Crédit-Mutuel-Gruppe, helfen uns, gelassen in die Zukunft zu blicken. 

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